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Kommunale Wärmeplanung

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

wir laden Sie herzlich ein zur nächsten öffentlichen Veranstaltung der Kommunalen Wärmeplanung am 22.10.2026 um 18:00 Uhr in der Rangauhalle in Markt Erlbach (Zennhäuser Weg 6, 91459 Markt Erlbach). Diese Veranstaltung markiert einen wichtigen Schritt auf unserem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung vor Ort.

Die Kommunale Wärmeplanung ist ein ambitioniertes Vorhaben mit dem klaren Ziel, eine planerische Grundlage für eine nachhaltige und umweltfreundliche Wärmeversorgung zu schaffen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Vorgabe bestimmter Technologien oder Entwicklungspfade, sondern vielmehr die Ermittlung lokaler Bedarfe und Potenziale. Gemeinsam haben wir mögliche Wege skizzieren, die uns in ein klimaneutrales Zielszenario führen.

Nach Abschluss der Bestands- und Potenzialanalyse haben wir in einem nächsten Schritt die Eignungsgebiete für die jeweilige Technologienutzung erarbeitet, die wir Ihnen im Rahmen dieser Veranstaltung vorstellen möchten. Zudem möchten wir Ihnen erste Maßnahmenvorschläge erläutern.

Wir freuen uns, Ihnen einen Einblick in unsere Erkenntnisse zu geben und laden Sie herzlich ein, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Um Ihnen ausreichend Zeit zu geben, alle Ergebnisse in Ruhe zu studieren und uns Ihre Anmerkungen mitzuteilen, werden wir diese im Anschluss an die Veranstaltung für einen Zeitraum von 30 Tagen auslegen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!

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1. Bürgerinformationsveranstaltung am 16.07.2026

1. Meilenstein der Kommunalen Wärmeplanung: Veröffentlichung der Bestands- und Potenzialanalyse 
 

Am  Donnerstag,  den  16.  Juli  2026,  stellte  die  EnergyEff iz ienz  GmbH  gemeinsam  mit  der naturstrom  AG  in  Markt  Erlbach  die  Bestandsanalyse  und  Potenzialanalyse  der  Kommunalen 
Wärmeplanung  für  die  Kommunale  Allianz  Aurach-Zenn  e.V.  vor.  Trotz  der  sommerlichen Temperaturen  informierten  sich  einige  Bürgerinnen  und  Bürger  zum  aktuellen  Stand  der 
Wärmeplanung und auch den neuen Förderbedingungen. Diese stellte der Energieberater des VerbraucherService Bayern Herr Florian Ullrich vor. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die 
individuellen Ergebnisse für alle beteiligten Kommunen an Plakaten betrachtet und persönliche Fragen beantwortet werden.

Status  Quo  und  mögliche Wärmepotenziale 

Mit  der  Bestandsanalyse  wurde der  Status  quo  des Gebäudebestands,  der  96  % Privathaushalte  umfasst, dargestellt.  Darauf  aufbauend erfolgte  eine  Ableitung  des Wärmebedarfs, basierend  auf verschiedenen  Faktoren  wie Verbrauchsdaten, Gebäudealtersklassen  und Sanierungsgrad.  Auch bestehende  Wärme-,  Gas-  und Stromnetze wurden abgebildet. Eine detaillierte Energie- und Treibhausgasbilanz des gesamten Gebiets gab einen umfassenden Überblick über den aktuellen Zustand.
 
Die  Potenzialanalyse  bot  einen  Ausblick  auf  verschiedene  Versorgungsmöglichkeiten.  Dabei wurde insbesondere auf die Reduktion des Wärmebedarfs durch Sanierungen eingegangen. Die Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Solarthermie oder Photovoltaik spielte ebenfalls eine 
zentrale Rolle. 

Öffentliche Einsichtnahme und nächste Schritte  

Die  gezeigte  Präsentation  sowie  die  Zwischenberichte  für  jede  Kommune  sind  online  unter www.aurachzenn.de  oder  www.obernzenn.de  abrufbar.  Vor  Ort  können  die  Unterlagen im Rathaus, Marktplatz 9, 91619 Obernzenn, Zimmer Nr. 04 eingesehen werden.

Als nächster Schritt der Kommunalen Wärmeplanung folgt die Entwicklung eines Zielszenarios. Dazu  werden  Möglichkeiten  zur  Einbindung  lokaler  Wärmepotenziale  diskutiert.  Durch 
Wirtschaftlichkeitsberechnungen  kann  das  günstigste  klimaneutrale  Szenario  für  2045,  das geplante Jahr der Klimaneutralität, ermittelt werden. Verbunden mit den wichtigsten Maßnahmen zur Umsetzung  werden  die  Ergebnisse  in  einer  weiteren  öffentlichen  Veranstaltung  am 22.10.2026 um 18 Uhr im Foyer der Rangauhalle in Markt Erlbach vorgestellt. Die Veranstaltung dient  auch der  Information,  welche  Versorgungsmöglichkeiten  in  welchen  Orten  zukünftig bestehen  werden.  Eine  Möglichkeit,  die  Endergebnisse  abzurufen  und Stellungnahmen einzureichen wird vom 23.10. bis 27.11.2026 bestehen.